Detaildarstellung (Auswahl)

Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Nummer 1071
Ort Berlin-Niederschöneweide
Bezeichnung "Berlin-Schöneweide"
Gebiet Preußen (Stadt Berlin)
Eröffnung 27.09.1944 (erste Erwähnung)
Schließung Am 21.04.1945 wurde das Lager "vakuiert"
Deportationen 200 Häftlinge kamen wurden im September aus Berlin-Zehlendorf "überstellt". [LIT]
Häftlinge Etwa 500, vermutlich v.a. Jüdinnen aus Polen, die über Auschwitz und Ravensbrück gekommen waren, auch Belgierinnen. [LIT]
Geschlecht Frauen
Einsatz der Häftlinge bei Fabrik für Flugzeugbatterien, Firma Pertrix (Varta)
Art der Arbeit
Bemerkungen Das Lager befand sich in der damaligen Sedanstraße (heute Bruno-Bürgel-Straße). Ein Arbeitskommando soll auch in den Kabelwerken der Deutschen Telephonwerke und Kabelindustrie AG eingesetzt worden sein. Vermutlich waren die Häftlinge in der ehemaligen Berliner, heute Schnellerstraße 101 oder 102 neben oder in einem Wirtshaus "Loreley" untergebracht. Nach einem Bombenangriff wurden sie vermutlich für 3 Monate im nahe gelegenen Zwangsarbeiterlager zwischen Britzer, Köllnischer und Rudower Straße untergebracht. [LIT]
Markierung
Literaturverweise Benz/Distel 3 2006, S. 120-123
Endlich/Kaiser 1996
ITS 1979 (Standardreferenz)

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