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Konzentrationslager Buchenwald
ID 206
Place Buchenwald
Name
Area Thüringen
Opening 15.07.1937 als KZ Ettersberg, ab 28.07.1937 KZ Buchenwald
Closing Vom 07. bis 10.04.1945: Todesmärsche von etwa 20.000 Häftlingen nach den KZ Dachau und Flossenbürg und in Richtung des Ghettos Theresienstadt. Die zurückgebliebenen, zumeist schwerkranken Häftlinge wurden am 11.04.1945 durch die US-Armee befreit. [LIT]
Deportations Zwischen dem 08.08. und 04.11.1938: vier Transporte mit insgesamt 460 Häftlingen in das KZ Flossenbürg [LIT]; Im Mai 1940: 100 "Bibelforscher" nach Wewelsburg [LIT]; ab 17.10.1942 wurden die jüdischen Gefangenen (ausgenommen 204 Arbeiter für wichtige Aufgaben) in das KZ Auschwitz deportiert [LIT]. Am 19.07.1943 wurden 300 Häftlinge in das KZ Warschau überstellt. / Am 28.08.1943: Abtransport von 107 Häftlingen zum Außenlager "Dora"; Januar 1944: 3.906 nach Dora, Februar: 1.030 nach Dora, März: 842 nach Dora, April: 270 nach Dora, Mai: 1.791 nach Dora, Juni: 2.144 nach Dora, Juli: 2.956 nach Dora, August: 2.867 nach Dora, Oktober: 899 nach Dora, Dezember etwa 1.000 nach Dora [LIT]; August 1944: 400 Juden nach Bochum (Bochumer Verein) [LIT]; Überstellungen an die III. SS-Baubrigade, Köln: Im Jahr 1942: 1.135; im Jahr 1943: 808; im Jahr 1944: 2.061; Überstellungen an die III. SS-Baubrigade, Duisburg: Im Jahr 1943: 1.541; Überstellung an die III. SS-Baubrigade in Düsseldorf: am 10.12.1943: 300; Anfang April 1944: 500 über Köln nach Rouen; Anfang August: 50 nach Köln-Niehl (Ford); am 15.08.1944: 500 nach "Köln-Stadt". Am 25.09.1944: 200 nach Köln (Westwaggon) [LIT]
Prisoners Im Januar 1938: 2.633, im Dezember 1938: 11.028; Gesamtkomplex KZ Buchenwald: am 01.01.1943: 9.028 (Stammlager: 8.186), am 01.06.1943: 13.746 (Stammlager: 11.887), am 01.12.1943: 34.653 (Stammlager: 18.706), am 15.03.1944: 42.566 (Stammlager: 21.498), am 15.08.1944: 74.915 (Stammlager: 31.491), am 02.01.1945: 62.792 (Stammlager: 26.075), am 01.02.1945: 79.361 (Stammlager: 30.405), am 01.03.1945: 84.651 (Stammlager: 36.083). [LIT] In Buchenwald waren auch "Arbeitserziehungs"-Häftlinge inhaftiert. / Insgesamt waren im Lagerkomplex Buchenwald über 250.000 Menschen inhaftiert, von denen etwa 56.000 gestorben sind. [LIT]
Sex Männer
Company Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DESt), Deutsche Ausrüstungswerke GmbH (DAW) [SS-Betriebe], Gustloff-Werk II
Kind of work Bau einer Ziegelei, des Gustloff-Werks, Aufbau und Instandhaltung des Lagers, Arbeiten im Steinbruch, Gleisbau, Rüstungsproduktion [LIT], Errichtung von Repräsentationsbauten in der Weimarer Innenstadt [LIT]
Remarks [Dem KZ Buchenwald unterstanden bis Oktober 1944 weitere Außenlager, die nach der Fertigstellung rüstungsrelevanter Produktionsanlagen im und um den Kohnstein (bei Nordhausen) unter die Verwaltung des neu gegründeten KZ Mittelbau fielen. Diese Außenkommandos sind nicht unter Buchenwald aufgeführt sondern ausschließlich unter "KZ Mittelbau-Dora". Im Januar 1945, vor dem 19.01., wurde dem KZ Buchenwald das SS-Sonderlager Hinzert unterstellt. Dieses ist hier ebenfalls nicht gesondert aufgeführt [vgl. Lager Nr. 9, SS-Sonderlager Hinzert]. Nach der Auflösung des KZ Niederhagen-Wewelsburg, verblieb eine kleinere Anzahl von Häftlingen in dem Lager. Dieses Außenkommando war ab dem 01./03.05.1943 dem KZ Buchenwald unterstellt und000000000 bestand bis April 1945. Es ist hier nicht eigens aufgeführt [vgl. Lager Nr. 1691, KZ Niederhagen-Wewelsburg].
Map entry
Literature reference Brenner 1998
Fiedermann 1993
Fings 1996
Gedenkstätte Buchenwald 1999
Hüser 1982
ITS 1979 (Default reference)
Schley 1996
Stadt Bochum
Stein 1998
Stein 2006, p. 301-356

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